Fußball

Fußball: Letzter Test vor Saisonstart

Wittenberg/MZ - Die Oberliga-Fußballer des FC Grün-Weiß Piesteritz lassen es zum Abschluss ihrer Testspielserie noch einmal richtig krachen. Das Team von Cheftrainer Uwe Ferl steht am Sonnabend um 11 Uhr im Trainingszentrum Cottaweg Gastgeber RB Leipzig gegenüber. „Gegen uns spielen die Akteure, die am Freitag im DFB-Pokalmatch gegen den FC Augsburg nicht auf dem Rasen gestanden haben“, betont der Piesteritzer Coach, der von einem „sehr nettem Telefonat“ mit Trainerkollegen Alexander Zorniger (RB Leipzig) berichtet. „Er war für meinen Vorschlag sofort offen“, erzählt Ferl, der anfügt, dass der FC Grün-Weiß über einen guten Namen in der Szene verfügt, der sich bis in die Messestadt herumgesprochen hat. Außerdem sei es für einen Übungsleiter in der heißen Phase der Vorbereitung besser, seine Jungs unter Wettkampfbedingungen zu sehen. „Das hat mir Zorniger auch bestätigt“, meint der 54-Jährige, der sich auf das Duell mit dem Anschlusskader des Drittligisten ...

Von thomas tominski 01.08.2013, 17:51

Die Oberliga-Fußballer des FC Grün-Weiß Piesteritz lassen es zum Abschluss ihrer Testspielserie noch einmal richtig krachen. Das Team von Cheftrainer Uwe Ferl steht am Sonnabend um 11 Uhr im Trainingszentrum Cottaweg Gastgeber RB Leipzig gegenüber. „Gegen uns spielen die Akteure, die am Freitag im DFB-Pokalmatch gegen den FC Augsburg nicht auf dem Rasen gestanden haben“, betont der Piesteritzer Coach, der von einem „sehr nettem Telefonat“ mit Trainerkollegen Alexander Zorniger (RB Leipzig) berichtet. „Er war für meinen Vorschlag sofort offen“, erzählt Ferl, der anfügt, dass der FC Grün-Weiß über einen guten Namen in der Szene verfügt, der sich bis in die Messestadt herumgesprochen hat. Außerdem sei es für einen Übungsleiter in der heißen Phase der Vorbereitung besser, seine Jungs unter Wettkampfbedingungen zu sehen. „Das hat mir Zorniger auch bestätigt“, meint der 54-Jährige, der sich auf das Duell mit dem Anschlusskader des Drittligisten freut.

Erste Stammplätze vergeben

Eine Woche vorm Saisonstart - am 10. August bei Jena II - nimmt die Piesteritzer Stamm-Elf langsam Konturen an. Der Coach will sich nicht in die Karten gucken lassen und spricht von einer zentralen Achse, die ihn in der Vorbereitung überzeugt hat. Dies sind Torwart Jan Lindemann, Pawel Wojchiechowski als Abwehrchef, die beiden „Sechser“ (defensives Mittelfeld) Florian Freihube und Oliver Hinkelmann sowie Angreifer Jeffrey Neumann. Und Kapitän Kevin Gerstmann? Der 54-Jährige betont, dass ein Spielführer zwar wichtig für das Team ist, doch Gerstmann in den Testspielen nicht die gewünschte Leistungen gebracht hat. Von den Neuzugängen haben Mateusz Wisniewski und Marko Trogrlic gute Chancen, in die Startelf zu rücken. Dawid Ambroziak plagt sich mit einer Fußverletzung herum, Tobias Haufe ist bei „75 bis 80 Prozent“ seines Leistungsvermögens angelangt und in drei Wochen wieder fit.

Ziel heißt Klassenerhalt

Die Kaderplanungen sind laut Ferl abgeschlossen. „Alles andere als das Ziel Klassenerhalt sind Hirngespinste“, sagt der Coach, der von einer „sehr schweren Saison“ spricht. Mit den „Neuen“ FC Energie Cottbus II (Absteiger Regionalliga), SV Schott Jena, SG Union Sandersdorf und FC Oberlausitz Neugersdorf (alle Aufsteiger) habe die Staffel Süd eine völlig neue Qualität bekommen. Bei drei Absteigern ist Piesteritz von Anfang an gefordert, nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten. „Die Mannschaft ist wettbewerbsfähig“, sagt Ferl, der einen erneuten Klassenerhalt des FC als „kleine Sensation“ bezeichnet. Die A-Jugendlichen wie Torwart Marvin Kleinschmidt, Pitt Schultz oder Dennis Marschlich werden behutsam in den Kader integriert. Trotz ihres Trainingsfleißes reicht es aber nicht, die Etablierten aus der Start-Elf zu verdrängen. „Die sind mit Feuereifer bei der Sache.“

Im Testspiel am Sonnabend bei den Rasenballsportlern aus Leipzig will der Trainer die Mannschaft auf den Platz schicken, die es zum Auftakt gegen Jena II richten soll. Im Juli des vergangenen Jahres standen sich beide Teams im Volkspark gegenüber. RB Leipzig, damals noch in der Regionalliga aktiv, ging als 6:1-Gewinner vom Platz.