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Tödlicher Unfall mit Panzer 34-jähriger Bundeswehr-Soldat aus Mansfeld-Südharz bei Manöver in Litauen ums Leben gekommen

08.10.2018, 10:42
Bergepanzer der Bundeswehr bei einer Informations- und Lehrübung. Ein Soldat aus Mansfeld-Südharz ist bei einer Übung in Litauen ums Leben gekommen.
Bergepanzer der Bundeswehr bei einer Informations- und Lehrübung. Ein Soldat aus Mansfeld-Südharz ist bei einer Übung in Litauen ums Leben gekommen. imago stock&people

Mühlhausen - Ein Bundeswehr-Soldat ist bei einer Übung in Litauen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Bundeswehr rammte ein Bergepanzer bei der Nato-Übung „Beowulf“ auf einem Übungsplatz einen Baum. Der Fahrer wurde durch herabstürzende Äste schwer am Kopf verletzt.

Ein Truppenarzt konnte trotz Erster Hilfe wenig später nur noch den Tod des des 34-Jährigen aus dem Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt feststellen. Der Soldat war im thüringischen Bad Frankenhausen (Kyffhäuserkreis) stationiert.

Nach Angaben des Sprechers der Staatsanwaltschaft werde der Panzer derzeit noch untersucht. Laut Bundeswehr seien litauische Behörden an den Untersuchungen zu dem Vorfall beteiligt. Die Staatsanwaltschaft Mühlhausen nimmt zunächst keine Ermittlungen auf. „Wir beobachten die weiteren Schritte. Aber wir sehen derzeit keine Anhaltspunkte für ein Drittverschulden“, sagte ein Sprecher der Behörde am Montag.  (dpa)