Propaganda im KinoHarzer Komponist lieferte Musik für Goebbels' Nazi-Film: Grauen aus dem Giftschrank

Der Film „Jud Süß“, für den Wolfgang Friedrich Zeller aus Biesenrode im Harz die Filmmusik schrieb, ist so hasserfüllt, dass er bis heute nicht gezeigt werden darf. Was steckt hinter dem Streifen?

Von Steffen Könau 22.01.2023, 10:30
Kristina Söderbaum mit 'Jud Süß'-Darsteller Ferdinand Marian.
Kristina Söderbaum mit 'Jud Süß'-Darsteller Ferdinand Marian. (Archivfoto: picture alliance / akg-images)

Halle/MZ - Wolfgang Friedrich Zeller gibt sich keine große Mühe, Zweifel an den Absichten seiner Arbeit zu wecken. Finster klingt die Musik, die der 47-Jährige aus dem mansfeldischen Biesenrode für den Film geschrieben hat, mit dem Propagandaminister Joseph Goebbels die Deutschen einschwören will auf den Kampf gegen das sogenannte „Weltjudentum“.

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