1. MZ.de
  2. >
  3. Mitteldeutschland
  4. >
  5. Burgenlandkreis
  6. >
  7. Kegeln: Kegeln: Lok und Theißen bangen um Klassenerhalt

Kegeln Kegeln: Lok und Theißen bangen um Klassenerhalt

Von Joachim Beyer 03.02.2013, 17:33

Theißen/MZ. - Nun muss das Traditionsteam erst einmal kleinere Brötchen backen. Die Mannschaft aus der Elsterstadt steht an achter Tabellenposition des Zehnerfeldes und zwei Vertretungen müssen nach Saisonende in den sauren Apfel des Abstieges beißen. Eintracht Theißen kann nach dem knappen 2 393: 2 363-Heimerfolg gegen Lok dagegen wieder auf den Klassenverbleib hoffen. Das Heimteam steht nun bei sechs Punkten - hat damit den Anschluss auf Lok hergestellt. Die Elsterstädter stehen bei acht Pluszählern, haben allerdings noch eine Partie mehr zu bestreiten. "Wir sind jetzt aber auf Tuchfühlung. Das wird der Mannschaft Auftrieb geben", glaubt der Vereinschef der Eintracht-Kegler, Maik Rehnert. Als Lok-Routinier Eckard Giehoff als Schlussstarter die letzte Kugel spielte, war das Match für die Hausherren längst entschieden. Der 71-jährige Zeitzer spielte mit 411 Kegeln wieder ein gutes Ergebnis, war insgesamt mit seiner Wurfzahl zufrieden. "Ich habe noch 21 Kegel aufgeholt. Am Ende hat es aber nicht mehr gereicht. Der Rückstand war zu groß." Das sagte der ehrgeizige Lok-Kegler, der seit 1962 aktiv die Kugeln rollen lässt und vorher Faustball und Tischtennis spielte und beim Fußball immer im gleichen Verein aktiv war. Viele Titel holte er als Kegler in die Elsterstadt. Er wurde in seiner Altersklasse 2011 Landesmeister bei den C-Senioren und im Vorjahr Vizemeister. Über die Kreisgrenzen hat sich der rüstige Rentner längst einen Namen gemacht. Nun möchte er seinen jüngeren Mitspielern zum Klassenverbleib verhelfen. Als Schlussstarter übernimmt der Zeitzer Verantwortung. Und Giehoff glaubt ganz fest an den Liga-Verbleib: "Wir haben jetzt bis auf eine Begegnung nur noch Heimspiele. Auch wenn wir unsere Heimaufgaben in Geußnitz lösen müssen, wir bleiben drin", ist sich Giehoff sicher. Das Spiel in Theißen habe man bereits in der Startphase verloren. Die beiden Anfangsstarter der Hausherren, Holger Georgi (411) und Daniel Ottmann (394), legten 48 Kegel vor.

Lok ist bemüht, die Mannschaft nach und nach zu verjüngen. "Mit dem Nachwuchs ist das aber nicht so einfach. Wir bemühen uns, aber derzeit sind uns leider die Hände gebunden", sagt Bernd Badratsch. Er meint damit, dass die Mannschaft in Geußnitz trainiert und um Punkte spielt. Durch den Brand in der Heimstätte auf den Bahnen im Zeitzer Thälmannstadion können die Kugeln dort nicht mehr rollen. Zurzeit jedenfalls nicht. Der jüngste Spieler beim ESV Lok ist Norman Schumann mit 26 Lenzen. Da ist Nachholbedarf verlangt.

Theißen:

Holger Georgi (411), Daniel Ottmann (394), Patrick Richter (369) Jörg Rothe (401), Raik Berdanowitz (428 / Tagesbester), Peter Neugebauer (390).

Lok:

Jens Bernhardt (386), Gunter Karech (371), Bernd Bradatsvh (389), Richard Putnins (388), Schumann (418), Eckard Giehoff (411).