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Tüftler aus Sachsen-Anhalt Rätsel des Pyramiden-Baus: Zeitzer Rentner entwickelt in seiner Scheune neuartige Theorie

Wie konnten die alten Ägypter ohne Maschinen derart große Bauten wie die Pyramiden errichten? Daran knabbern Wissenschaftler seit jeher. Ulrich Kirmse aus Lobas im Burgenlandkreis glaubt, den Baumeistern mit einer Konstruktion auf die Schliche gekommen zu sein – es ist nicht die erste Erfindung des rüstigen Rentners.

Von Max Hunger 22.02.2026, 06:00
Ulrich Kirmse hat an seiner Scheune eine Hebelkonstruktion entworfen, die so ähnlich eventuell beim Pyramidenbau zum Einsatz kam.
Ulrich Kirmse hat an seiner Scheune eine Hebelkonstruktion entworfen, die so ähnlich eventuell beim Pyramidenbau zum Einsatz kam. (Foto: Max Hunger)

Lobas/MZ - Die Hebelwirkung hat es Ulrich Kirmse einfach angetan. Etwas Großes mit wenig Kraft zu bewegen, das habe ihn schon als Kind beim ersten Anblick eines Wagenhebers fasziniert, erzählt der Bauingenieur im Ruhestand. „Das ist hängen geblieben.“ Dass sich diese Begeisterung bis heute gehalten hat, sieht man in der Scheune des Bauernhofes in Lobas (Burgenlandkreis), auf dem der 81-Jährige wohnt. Dort ruht eine Palette mit Pflastersteinen. Gewicht: anderthalb Tonnen. Kirmse greift nach einer rund sechs Meter langen Metallstange, die auf einem Dachbalken ruht, eine Kette am anderen Ende ist an der tonnenschweren Palette befestigt. Kirmse zieht, mühelos hebt sich der Steinstapel vom Boden. Die Macht des Hebels.