Kein Strom aus Kohle

Kraftwerk der Mibrag in Deuben bleibt abgestellt

Die Bundesregierung möchte die Laufzeiten einiger Kohlekraftwerke verlängern. Welche Folgen das für das Unternehmen, die Anlagen und Abnehmer hat.

Von Martin Walter 04.07.2022, 08:08
Dieses Bild des qualmenden Schlots des Kraftwerks Deuben wird auch künftig der Vergangenheit angehören.
Dieses Bild des qualmenden Schlots des Kraftwerks Deuben wird auch künftig der Vergangenheit angehören. Foto: Peter Lisker

Zeitz/Deuben/MZ - Am 7. Dezember 2021 ist das Kraftwerk Deuben von der Mitteldeutschen Braunkohlengesellschaft (Mibrag) vom Netz gegangen. Daran ändern auch die Pläne der Bundesregierung nichts, die Kohlekraftwerke infolge der zu befürchtenden Gas-Knappheit länger für die Erzeugung von Strom zu nutzen, als es zunächst angedacht war. Denn das aktuell im parlamentarischen Verfahren befindliche „Ersatzkraftwerkebereithaltungsgesetz“ bezieht sich nur auf Stein- und Braunkohlenkraftwerke, die gegenwärtig noch betrieben werden oder zumindest noch in Sicherheitsbereitschaft sind, erklärt Mibrag-Sprecher Sebastian Exner. Das Kraftwerk Deuben sei hingegen „endgültig stillgelegt“ und eine „Wiederinbetriebnahme ausgeschlossen“.

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