Bergbaumuseum Deuben

Bergbaumuseum Deuben: Unter-Tage-Strecke wächst im Keller

Deuben/MZ. - Über Arbeitsbeschaffungsmaßnahme steht dem Heimatverein dafür jetzt Lothar Kasper zur Verfügung. Doch allein kann er die Strecke nicht bis zum Einweihungstermin Pfingstsonnabend bauen. Eine Gruppe handwerklich begabter Heimatvereinsmitglieder greift zu, setzt hölzerne Stempel, verkleidet die Wände mit Schwartenholz, verlegt die alten Schienen, die noch aus der alten Strecke im ehemaligen Heimatmuseum stammen. Günter Schulz und René Grimm sind darunter, Rolf Kirsten, Helmut Pokorny, Ronald Schröder und Gunter Emmrich. "Unterstützt werden sie auch von den Gemeindearbeitern Henry Leißling und Mario Fleischer", ergänzt Bürgermeister und Heimatvereinsmitglied Frank Puschendorf. Das Material sei über die Gala GmbH antransportiert worden. Das finanziere die Mibrag, die das Bergbaumuseum nach wie vor unterstütze. Man habe gemeinsam Interesse daran, die Bergbaugeschichte nicht nur zu dokumentieren, sondern mit der Unter-Tage-Strecke Besuchern auch anschaulich zu machen. Dafür investieren die Heimatvereinsmitglieder viele Stunden ihrer Freizeit in den ...

Von Karin Großmann 13.04.2004, 17:46

Über Arbeitsbeschaffungsmaßnahme steht dem Heimatverein dafür jetzt Lothar Kasper zur Verfügung. Doch allein kann er die Strecke nicht bis zum Einweihungstermin Pfingstsonnabend bauen. Eine Gruppe handwerklich begabter Heimatvereinsmitglieder greift zu, setzt hölzerne Stempel, verkleidet die Wände mit Schwartenholz, verlegt die alten Schienen, die noch aus der alten Strecke im ehemaligen Heimatmuseum stammen. Günter Schulz und René Grimm sind darunter, Rolf Kirsten, Helmut Pokorny, Ronald Schröder und Gunter Emmrich. "Unterstützt werden sie auch von den Gemeindearbeitern Henry Leißling und Mario Fleischer", ergänzt Bürgermeister und Heimatvereinsmitglied Frank Puschendorf. Das Material sei über die Gala GmbH antransportiert worden. Das finanziere die Mibrag, die das Bergbaumuseum nach wie vor unterstütze. Man habe gemeinsam Interesse daran, die Bergbaugeschichte nicht nur zu dokumentieren, sondern mit der Unter-Tage-Strecke Besuchern auch anschaulich zu machen. Dafür investieren die Heimatvereinsmitglieder viele Stunden ihrer Freizeit in den Aufbau.