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Warnstreik in Zeitz Alle Busse stehen still auf dem Betriebshof der PVG in Zeitz

Busfahrer folgen dem Streikaufruf der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. Streikbeteiligung ist hoch. Welche Forderungen es gibt.

Von Angelika Andräs Aktualisiert: 08.07.2022, 11:30
Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat zum Warnstreikaufgeruden. Busfahrer René Nachsel, Mitglied der Tarifkommission (rechts,) und ver.di-Gewerkschaftssekretär Johannes Mielke  freuen sich über eine hohe Beteiligung am Streik bei der Personenverkehrsgesellschaft (PVG) in Zeitz.
Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat zum Warnstreikaufgeruden. Busfahrer René Nachsel, Mitglied der Tarifkommission (rechts,) und ver.di-Gewerkschaftssekretär Johannes Mielke freuen sich über eine hohe Beteiligung am Streik bei der Personenverkehrsgesellschaft (PVG) in Zeitz. Foto: Angelika Andräs

Zeitz/MZ - Ein Drittel der rund 60 Zeitzer Busfahrer ist immer noch im Krankenstand, aber ein Drittel folgt bereits am Freitagmorgen dem Aufruf zum Warnstreik der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und beteiligt sich am Warnstreik. „Da kommen auch noch welche, die später Schichtbeginn haben“, sagt Busfahrer René Nachsel.

Hier in der Betriebsstelle Zeitz sind nicht nur viele Kollegen gewerkschaftlich organisiert - was den Forderungen Nachdruck verleiht, wie Gewerkschaftssekretär Johannes Mielke betont - hier steht man auch voll und ganz hinter den Gewerkschaftsforderungen. „2020 hat es eine Corona-Sonderzahlung gegeben, 2021 eine Nullrunde und 2022 zwei Prozent“, zählt Mielke auf, „das bedeutet jetzt schon bei einer Inflation von sieben Prozent einen Reallohnverlust von zehn bis 15 Prozent. Das geht nicht.“ Deshalb wird am Freitag kein Bus die Haltestellen anfahren.