Regen auf gefrorenen Böden Landkreis Wittenberg stellt am Montag den Öffentlichen Nahverkehr ein
Hintergrund ist eine amtliche Warnung vor Glatteis. Wittenberg liegt, heißt es, in einer Grenzregion zwischen Eisregen und Schneefall.

Wittenberg/MZ. - Der Landkreis Wittenberg hat am Sonntagabend entschieden, den Öffentlichen Nahverkehr am Montag einzustellen. Hintergrund ist eine amtliche Unwetterwarnung vor Glatteis. Der Warnzeitraum reiche von Sonntag, 25. Januar, 21 Uhr, bis Montag, 26. Januar, gegen 9 Uhr.
Nach Auskunft des Deutschen Wetterdienst bestehe hohe Glättegefahr durch gefrierenden Regen und Eisansatz. Der Landkreis Wittenberg liege aktuell in einer Grenzregion zwischen Eisregen und Schneefall. Der Niederschlag soll sich in den Nachtstunden deutlich intensivieren. Bis zum frühen Morgen werden Niederschlagsmengen von bis zu acht Litern pro Quadratmeter erwartet, heißt es auf der Homepage des Kreises. Im weiteren Verlauf des Vormittags sei weiterhin mit Regen zu rechnen, der in den kommenden Tagen zunehmend in Schneefall übergehe
Eine Herausforderung sei, dass die Böden nach mehreren Tagen mit anhaltenden Minustemperaturen gefroren sind. Dadurch könne Niederschlag gefrieren und es bestehe eine erhöhte Gefahr von plötzlich auftretendem Glatteis auf Straßen, Geh- und Radwegen.
Deshalb hat Landkreis in enger Abstimmung mit den Busunternehmen entschieden, den öffentlichen Personennahverkehr am Montag vollständig einzustellen. Diese Entscheidung betrifft auch den Schülerverkehr. Ein weiterer wesentlicher Entscheidungsgrund sei die Betriebssicherheit: Würde der Busverkehr am Morgen aufgenommen und käme es im Tagesverlauf zu einer erneuten Verschlechterung der Wetterlage, könne nicht zuverlässig sichergestellt werden, dass alle Fahrten sicher beendet und Rückfahrten durchgeführt werden können. Der Landkreis folge dem Grundsatz: „Im Zweifel für die Sicherheit von Fahrgästen und Fahrpersonal.“