Krisenvorsorge

Corona, Krieg oder Blackout: Wittenberger ist vorbereitet für den Ernstfall

Wenn es ernst wird, will sich der Wittenberger Marktleiter in seine Waldhütte zurückziehen. Wie er dort wochenlang überleben kann.

Von Paul Damm Aktualisiert: 04.03.2022, 06:21
Umgeben von dichtem Wald hat sich Klaus Nunweiler mit seiner Holzhütte einen Rückzugsort geschaffen, wenn er dem Alltag entfliehen möchte.
Umgeben von dichtem Wald hat sich Klaus Nunweiler mit seiner Holzhütte einen Rückzugsort geschaffen, wenn er dem Alltag entfliehen möchte. Thomas Klitzsch

Wittenberg/MZ - Ein rostiges Kettenschloss baumelt am mannshohen Gartenzaun. Nur schwer lässt sich ein Blick auf das Grundstück erhaschen, denn der Zaun ist mit einem Sichtschutz aus künstlichen, grünen Blättern verkleidet. „Das hier ist mein Fort Knox“, sagt Klaus Nunweiler, während er die Stufen bis zu seinem Bungalow hinunterläuft, der ebenfalls von Tarnnetzen umwoben ist. Inmitten des dichten Waldes in der Nähe von Wittenberg hat der 65-Jährige, der in der Lutherstadt als Marktleiter bekannt ist, einen Rückzugsort für sich geschaffen - fernab von pulsierendem Leben und Straßenlärm. Hier hört er nur das Zwitschern der Singvögel, die in den großgewachsenen Bäumen über ihm sitzen.

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