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Ermittlungen im Burgenlandkreis Weißenfels: Reisende Handwerker verlangen viel höheren Preis als vereinbart

Ein Hauseigentümer in Weißenfels hat laut Polizei unangenehme Erfahrungen mit reisenden Handwerkern gemacht. Was vorgefallen ist und was bei einem der beiden Rumänen aufgeflogen ist.

25.02.2026, 15:02
Die Polizei im Burgenlandkreis rät: Eigentümer sollten keine Wanderarbeiter aufs Dach lassen oder sie mit anderen Dienstleistungen beauftragen (Symbolfoto).
Die Polizei im Burgenlandkreis rät: Eigentümer sollten keine Wanderarbeiter aufs Dach lassen oder sie mit anderen Dienstleistungen beauftragen (Symbolfoto). Foto: dpa

Weißenfels/MZ - Die Polizei im Burgenlandkreis ermittelt gegen zwei reisende Handwerker, die in Weißenfels aufgefallen waren, wegen Betrugs. Den Beamten zufolge hatten die beiden am Dienstag bei einem Hauseigentümer geklingelt und Dachdeckerdienstleistungen angeboten. Der Hauseigentümer willigte mündlich ein, dass Arbeiten an den Dachrinnen ausgeführt werden sollen. Nachdem die Arbeiten am Mittwoch abgeschlossen waren, hätten die aus Rumänien stammenden Männer einen weitaus höheren Betrag verlangt, der nicht vereinbart worden war. Herbeigerufene Polizisten stellten fest, dass gegen einen der beiden Rumänen ein Haftbefehl wegen einer nicht gezahlten Geldstrafe vorlag. Da er den ausstehenden Betrag zahlen konnte, blieb ihm die Haft erspart. Wie es weiter aus dem Revier hieß, rät die Polizei generell von Haustürgeschäften sowie von der Beauftragung fahrender Handwerker ab.