Sportbetrieb plant mit Verlust

Sportbetrieb Weißenfels plant mit Verlust: Warum der Weg zum Etat 2017 weit ist

Weißenfels - Der Sport- und Freizeitbetrieb der Stadt Weißenfels plant in diesem Jahr mit einem Verlust von rund 1,1 Millionen Euro.

Von Andreas Richter 29.08.2017, 08:12

Der Sport- und Freizeitbetrieb der Stadt Weißenfels plant in diesem Jahr mit einem Verlust von rund 1,1 Millionen Euro. Das geht aus dem Wirtschaftsplan des Betriebes hervor, dessen überarbeitete Fassung auf der jüngsten Sitzung des Betriebsausschusses bestätigt wurde. Die endgültige Entscheidung trifft der Stadtrat auf seiner nächsten Sitzung am 14. September.

Bislang war die Haushaltsführung des Betriebes, der sich um die Sport- und Freizeitanlagen der Stadt kümmert, eine vorläufige. Die Kommunalaufsicht hatte die erste Fassung des Wirtschaftsplanes im Februar dieses Jahres nicht genehmigt. Nach Ansicht der Behörde ging aus der Konzeption zur Entwicklung der Kultur-, Sport- und Freizeitstätten, deren Fortschreibung dem Wirtschaftsplan alljährlich beigefügt werden muss, nicht überzeugend hervor, wie die finanzielle Belastung der Kommune nachhaltig verringert werden kann.

Kommune muss den jährlichen Verlust der Sportbetriebes aus ihrem Haushalt ausgleichen

Die Kommune muss den jährlichen Verlust der Sportbetriebes aus ihrem Haushalt ausgleichen. Mit kleineren Maßnahmen hatte der kommunale Eigenbetrieb den geplanten Jahresverlust von 1,37 auf rund 1,1 Millionen Euro reduziert.

Der Sportbetrieb ist für insgesamt 27 Sportplätze in der Stadt und ihren Ortsteilen zuständig. Für Wartung, Reparatur und Erhalt der Freizeitanlagen stehen - ohne Personalkosten - jedes Jahr rund 2,5 Millionen Euro im Plan. (mz)