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  7. Hunde für Schmuck getötet – archäologischer Fund in Sachsen-Anhalt

Makabere Entdeckung im Burgenlandkreis Sensationsfund bei Krauschwitz: Wurden Hunde extra für Schmuck gezüchtet?

Bei Grabungen im Süden von Sachsen-Anhalt sind Archäologen auf Schmucktaschen mit Hundezähnen gestoßen. Welche interessanten und kuriosen Funde bei archäologischen Ausgrabungen infolge des Baus der Stromtrasse „Südostlink“ bei Krauschwitz noch gemacht wurden.

Von Martin Walter Aktualisiert: 11.07.2025, 08:00
Grabungen im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt: Die Archäologinnen Susanne Friederich (links) und Xandra Dalidowski zeigten anhand dieser Tafel, wo sie die Tragetasche mit Hundezähnen entdeckt haben und aus welchen Teilen des Hundegebisses sie stammen.
Grabungen im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt: Die Archäologinnen Susanne Friederich (links) und Xandra Dalidowski zeigten anhand dieser Tafel, wo sie die Tragetasche mit Hundezähnen entdeckt haben und aus welchen Teilen des Hundegebisses sie stammen. Foto: Vincent Grätsch

Krauschwitz /MZ. - Hundeliebhaber müssen jetzt ganz stark sein. Der bereits vor mindestens 15.000 Jahren aus dem Wolf domestizierte „beste Freund des Menschen“ wurde wohl schon damals wie heute als Jagd-, Wach- und Hütehund genutzt, wurde vor rund 5.000 Jahren am Ende der Jungsteinzeit unweit des heutigen Teucherner Ortsteils Krauschwitz aber noch für einen anderen Zweck gezüchtet: zur Schmuckherstellung.