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Bevölkerungsschutz im Burgenlandkreis Für Chemie- und Nuklearunfälle: Weißenfelser Feuerwehr erhält neues Spezialfahrzeug

Der Weißenfelser Feuerwehr ist am Mittwoch ein modernes Spezialfahrzeug übergeben worden. Für welche heiklen Einsätze das gedacht ist und was es leisten kann.

18.02.2026, 16:58
Bei der Übergabe des  neuen Spezialfahrzeugs am Mittwoch bei der  Feuerwehr in Weißenfels
Bei der Übergabe des neuen Spezialfahrzeugs am Mittwoch bei der Feuerwehr in Weißenfels Foto: Pressestelle des Burgenlandkreises

Weißenfels/MZ - Die Weißenfelser Feuerwehr ist jetzt noch besser für den Bevölkerungsschutz gewappnet: Den Einsatzkräften ist am Mittwoch vom Burgenlandkreis ein neuer sogenannter CBRN-Erkundungswagen übergeben worden. Dabei handelt es sich nach Angaben des Landratsamts um ein Spezialfahrzeug, mit dessen Hilfe bei chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Gefahren (CBRN) Gefahrstofflagen erkundet und Kontaminationen aufgespürt und gemessen werden können. Auch liefere das Fahrzeug Lagebilder für die Einsatzleitung.

In Weißenfels eines von zwei Spezialfahrzeugen im Burgenlandkreis: Wo das andere stationiert ist

Im Burgenlandkreis sind den Angaben zufolge zwei CBRN-Erkundungswagen stationiert – eines in Weißenfels und eines Zeitz. Das Fahrzeug in Weißenfels sei nun durch ein neues ersetzt worden. Dieses verfügt über eine modernere Mess- und eine bessere Kommunikationstechnik sowie eine digitale Vernetzung. Damit könne bei Gefahreneinsätzen schneller reagiert werden. Ein CBRN-Erkundungswagen werde vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zur Verfügung gestellt. Bundesweit plant das BBK die Beschaffung von 518 neuen Fahrzeugen – davon wurden bereits 395 ausgeliefert. Der Burgenlandkreis ist dabei einer der Landkreise, die berücksichtigt wurden. Die Kosten pro Fahrzeug belaufen sich auf rund 311.000 Euro und werden vollständig vom Bund übernommen.

Weißenfelser Feuwerwehrleute bereit für besondere Gefahreneinsätze

Bei der Übergabe an die Weißenfelser Feuerwehr waren Landrat Götz Ulrich, Oberbürgermeister Martin Papke und der Weißenfelser Bundestagsabgeordnete Dieter Stier (alle CDU) zugegen. Ulrich dankte laut Kreisverwaltung der Feuerwehr Weißenfels für ihre Bereitschaft, sich im Einsatz besonderen Gefahrenlagen auszusetzen und dabei große Verantwortung zu übernehmen. Die Einsatzkräfte seien bereits intensiv für die Bedienung des neuen Spezialfahrzeugs geschult worden.