Baustellen-Chaos in Weißenfels

Baustellen in Weißenfels: Beuditzstraße bleibt über Wochen länger gesperrt

Weißenfels - Erneut dauern in Weißenfels Bauarbeiten länger als geplant. Wie Oberbürgermeister Robby Risch (parteilos) im Stadtrat einräumen musste, bleibt die Beuditzstraße etwa sechs Wochen länger gesperrt als ursprünglich vorgesehen. Damit müssen die Autofahrer auch weiterhin mit Staus in der Naumburger Straße leben. Eigentlich sollten die Bauarbeiten im Auftrag der Abwasseranstalt Ende September beendet ...

Von Andreas Richter 01.10.2018, 13:02

Erneut dauern in Weißenfels Bauarbeiten länger als geplant. Wie Oberbürgermeister Robby Risch (parteilos) im Stadtrat einräumen musste, bleibt die Beuditzstraße etwa sechs Wochen länger gesperrt als ursprünglich vorgesehen. Damit müssen die Autofahrer auch weiterhin mit Staus in der Naumburger Straße leben. Eigentlich sollten die Bauarbeiten im Auftrag der Abwasseranstalt Ende September beendet sein.

Auch bei der Saalstraße im Zentrum dauert es länger

Verzögert hat sich auch die Fertigstellung des letzten Abschnitts der Saalstraße im Zentrum. Eigentlich sollte dieser am 10. September fertig sein. Nun werde es laut Risch erst „in den nächsten zehn Tagen“ zum Abschluss der Bauarbeiten kommen. Deshalb sei auch damit zu rechnen, dass es bei den Bauarbeiten in der unmittelbar benachbarten Klosterstraße zu Verzögerungen kommt.

Stadtrat Mario Kabisch-Böhme (Fraktion Bürger für Weißenfels/Landgemeinden) sah sich daraufhin zu der Frage veranlasst, wann es in Weißenfels eigentlich mal wieder eine Baustelle gibt, die termingerecht zum Abschluss gebracht wird. Eine konkrete Antwort erhielt er vom Chef der Stadtverwaltung allerdings nicht.

Immer wieder Verzögerungen an Weißenfelser Baustellen

Immer wieder kommt es in Weißenfels zu erheblichen Verzögerungen im Baugeschehen. Markantestes Beispiel der jüngsten Zeit ist die Saalstraße. Der Großteil der Straße war erst im Juni dieses Jahres fertiggestellt worden - und damit rund sieben Monate später als anfangs geplant.

Begründet werden die zum Teil erheblichen Verspätungen im Wesentlichen zumeist mit technologischen Problemen. So stimmten vorhandene Pläne oftmals nicht mit der Realität im Unterbau der Straßen überein. (mz)