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Kampfansage an Windgebiete im Südharz Trotz massiver Kritik: Windräder bei Horla, Rotha, Breitenbach und Hainrode werden wahrscheinlicher

Stadt Sangerhausen will weiter gegen „unsinniges Windgebiet“ im südlichen Harz kämpfen. Wie sie und der Landkreis Mansfeld-Südharz das machen wollen und welche Gebiete hingegen nicht mehr als Windvorranggebiete vorgesehen sind.

Von Helga Koch und Joel Stubert 27.02.2026, 08:15
Die Stadt Sangerhausen und der Landkreis Mansfeld-Südharz lehnen einen möglichen Windpark bei Horla, Rotha, Breitenbach und Hainrode klar ab.
Die Stadt Sangerhausen und der Landkreis Mansfeld-Südharz lehnen einen möglichen Windpark bei Horla, Rotha, Breitenbach und Hainrode klar ab. Foto: Symbolbild/Markus Scholz/dpa

Sangerhausen/MZ. - Die Entscheidung fiel denkbar knapp: Die Regionalversammlung der Regionalen Planungsgemeinschaft Harz hat jetzt mit sieben zu fünf Stimmen einen Antrag der Stadt Sangerhausen abgelehnt, das reichlich 100 Hektar große Windgebiet „Harzpforte“ bei Horla, Rotha, Breitenbach und Hainrode aus dem zweiten Entwurf des Teilplans Windenergie herauszunehmen. Das stößt auf scharfe Kritik - sowohl seitens der Stadt Sangerhausen und der Gemeinde Südharz als auch des Landkreises Mansfeld-Südharz.