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Apokalypse am Löschteich So lief das Theater-Feuerwerks-Spektakel in Allstedt

Freitagabend zweite und letzte Vorstellung im Garten der Allstedter Stadtmühle. Wie man auch ohne Ticket reinkommt.

Von Grit Pommer Aktualisiert: 29.08.2025, 15:12
Mit pyrotechnischen Effekten gespickt ist die „Apokalypse am Löschteich“ der Pyromantiker.
Mit pyrotechnischen Effekten gespickt ist die „Apokalypse am Löschteich“ der Pyromantiker. Foto: Maik Schumann

Allstedt. - Was für ein Spektakel! Applaus und Bravo-Rufe gab es Donnerstagabend im Garten der Allstedter Stadtmühle für die Pyromantiker, die mit ihrer „Apokalypse am Löschteich“ einen funkensprühenden Beitrag zum Müntzergedenken beigesteuert haben.

Das sperrige Thema – macht bitte mal was zu Bauernkrieg und Reformation – setzte die freie Theatertruppe aus Berlin als locker-fluffiges Gauklerstück um, in dem Erzengel Michael und der Teufel die Dinge des Lebens diskutieren – inklusive Zeitlupen-Klopperei zwischen Luther und Müntzer auf dem Kanzel-Turm.

Die Mallerbacher Kapelle brennt, den Tod (Tobias Eisenkrämer) freut's.
Die Mallerbacher Kapelle brennt, den Tod (Tobias Eisenkrämer) freut's.
Foto: Maik Schumann

Die Pyrotechnik in Form brennender Sensen, krachender Fontänen und funkelnder Feuerräder ist über das ganze Stück hinweg fester Bestandteil der Handlung. Am Ende fliegen zu einer Tuba-Version von John Lennons großem Friedenssong „Imagine“ die bunten Lichterkugeln in den Himmel. Hach, wenn es doch nur so einfach wäre.

Am Freitag, 29. August, um 20 Uhr erlebt das Stück im Allstedter Mühlengarten seine zweite und letzte Aufführung. Online ist sie ausgebucht, es werden aber mindestens 70 weitere Interessenten ohne Ticket aufs Gelände gelassen, heißt es von der Kunststiftung Sachsen-Anhalt, in deren Auftrag das Stück entstand. Einlass ist ab 18.30 Uhr, die Stadtmühle bietet Speisen und Getränke an.