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Historische Anlage in Falkenstein/Harz Reinstedt ringt um Gedenkort: „Nicht vergessen, was in der Vergangenheit passiert ist“

Vor mehr als 100 Jahren weihten die Menschen in Reinstedt ein Denkmal für 40 Männer aus dem Dorf ein, die im Ersten Weltkrieg gefallen sind. Heute sind ihre Namen fast ausgelöscht, das Mahnmal droht zu verfallen. Die Kirchengemeinde kämpft für seine Restaurierung und hofft dabei noch einmal auf die Unterstützung der Dorfgemeinschaft.

Von Rita Kunze 17.02.2026, 11:00
Das Relief auf dem Reinstedter Kriegerdenkmal zeigt einen Soldaten des Ersten Weltkriegs. 40 Männer aus dem Ort verloren in diesem Krieg ihr Leben.
Das Relief auf dem Reinstedter Kriegerdenkmal zeigt einen Soldaten des Ersten Weltkriegs. 40 Männer aus dem Ort verloren in diesem Krieg ihr Leben. Foto: Kunze

Reinstedt/MZ. - Ein Foto aus dem Jahr 1920 zeigt die Reinstedter Dorfgemeinschaft, die sich feingemacht hat für ein besonderes Ereignis: Frauen tragen Hüte, Männer Uniform, Mädchen haben große Schleifen im Haar. Sie drängen sich auf dem Friedhof um ein neues Denkmal, das jetzt eingeweiht werden soll. Es ist den 40 Männern aus dem Dorf gewidmet, die aus dem Ersten Weltkrieg nicht zurückgekehrt sind. Der ist keine zwei Jahre vorbei.