Reanimation erfolglos

Polizei fahndet nach Täter im Harz: Mann in Quedlinburg auf offener Straße getötet

Quedlinburg - Bei dem Mann, der am Montagabend in Quedlinburg erschossen wurde, handelt es sich um einen 73-Jährigen Quedlinburger. Das erklärte ein Sprecher der Polizeiinspektion Magdeburg auf Anfrage der MZ am Dienstag. Einen namentlich bekannten Tatverdächtigen gebe derzeit noch ...

01.09.2020, 09:04
Polizisten stehen in Quedlinburg vor einem Zelt, das für die Ermittlungen aufgestellt wurde.
Polizisten stehen in Quedlinburg vor einem Zelt, das für die Ermittlungen aufgestellt wurde. dpa-Zentralbild

Bei dem Mann, der am Montagabend in Quedlinburg erschossen wurde, handelt es sich um einen 73-Jährigen Quedlinburger. Das erklärte ein Sprecher der Polizeiinspektion Magdeburg auf Anfrage der MZ am Dienstag. Einen namentlich bekannten Tatverdächtigen gebe derzeit noch nicht.

Am Montagabend hatte ein Polizeisprecher mitgeteilt, gegen 18.45 Uhr habe ein Zeuge gemeldet, in der Straße Gröpern liege eine leblose Person. Zudem hieß es, dass zuvor Schüsse gefallen seien. Laut Polizei versuchten Rettungsdienst und Notarzt, die Person zu reanimieren – ohne Erfolg.

Für die Fahndung nach dem oder den Tätern wurde auch ein Hubschrauber der Landespolizei eingesetzt. Laut MZ-Informationen, soll der mutmaßliche Täter mit einem Fahrrad geflüchtet sein.

Gegen 20.20 Uhr drehte der Hubschrauber, der über dem Tatort, dem Kleers, Rosengarten und entlang der Bode die Gegend absuchte, wegen einbrechender Dunkelheit ab. Der Tatort wurde abgeriegelt und gesichert. Die Ermittlungen dauern an. Zur Identität des Toten machte die Polizei keinerlei weitere Angaben.

Die Kripo hat zur Aufklärung der Straftat eine Sonderkommission gebildet und führt vorerst Ermittlungen wegen Verdacht des Mordes. (mz/pek)