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Hochwasserschutz im Selketal BI kritisiert Selkebeirat: „Es gibt zu wenig direkt Betroffene“

Zum Schutz vor einem Jahrhunderthochwasser im Selketal sollen in Meisdorf stellenweise Schutzmauern und ein großes Rückhaltebecken bei Ermsleben gebaut werden. Die Bürgerinitiative in Falkenstein sieht dabei die Prioritäten falsch gesetzt: Naturschutz sollte nicht an erster Stelle stehen.

Von Rita Kunze 30.01.2026, 20:00
Wie können Selkeanrainer bei Hochwasser geschützt werden? Die jetzt vorgelegte Variante ruft die Bürgerinitiative im Selketal auf den Plan.
Wie können Selkeanrainer bei Hochwasser geschützt werden? Die jetzt vorgelegte Variante ruft die Bürgerinitiative im Selketal auf den Plan. Symbolfoto: dpa

Meisdorf/MZ. - Der Winter hat dem Talsperrenbetrieb (TSB) einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der für den 27. Januar geplante Besuch mit einem Planungsbüro in Meisdorf musste wegen des Schnees verschoben werden. In dem Ortsteil der Stadt Falkenstein/Harz sollten laut Ortschaftsrat Fotos gemacht werden, die helfen sollen, die Planungen zum Hochwasserschutz verständlicher darzustellen. Der Talsperrenbetrieb will sie im Frühjahr in einer öffentlichen Informationsveranstaltung präsentieren.