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I.G. Farben und Auschwitz Wie ein Chemie-Gigant Leuna reich machte – und zur Mordmaschine für Hitler wurde

Was als Erfolgsstory von Leuna-Benzin und Buna-Werk begann, endete im KZ Monowitz bei Auschwitz. Ingenieure aus Leuna und Schkopau planten mit – Zwangsarbeit, Massentod und ein Erbe, das die Region bis heute verfolgt.

Von Robert Briest 29.01.2026, 12:00
Diese Luftaufnahme zeigt das Chemiewerk in Leuna am 1. Oktober 1927. Unter der I.G. Farben wuchs es schnell.
Diese Luftaufnahme zeigt das Chemiewerk in Leuna am 1. Oktober 1927. Unter der I.G. Farben wuchs es schnell. Foto: Landesarchiv Sachsen-Anhalt, I 525, FS Nr. G 13106

Leuna/Schkopau/MZ. - Man stelle sich vor: VW mit seinen Töchtern, Mercedes und BMW würden sich heute zusammenschließen. Alle großen Autohersteller des Landes unter einem Dach. So ähnlich passierte es Ende 1925 – nur in der Chemie. Damals entstand die I.G. Farben – eine Fusion der großen deutschen Chemiekonzerne, deren Wirkung die Region um Merseburg bis in die Gegenwart prägt.