Hunderte Objekte aus Merseburg, Querfurt und Co. So wollen die Museen im südlichen Sachsen-Anhalt dem „kulturellem Aderlass“ entgegenwirken
Hunderte Objekte aus der Barockzeit, die einst in den Schlössern und Burgen Sachsen-Anhalts zuhause waren, befinden sich heute in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Forscher haben diese Objekte nun erstmals beziffert und in eine Datenbank eingepflegt. Wie Museumsbesucher künftig davon profitieren sollen.

Merseburg/Querfurt/MZ. - Gemälde, Jagdpokale, Kunstwerke aus Porzellan, Gewehre – hunderte Objekte, die sich in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) befinden, konkret im Grünen Gewölbe und in der Rüstkammer, waren einst in Residenzschlössern im heutigen Sachsen-Anhalt zuhause. So waren etwa die früheren kursächsischen Residenzschlösser Merseburg, Weißenfels und Zeitz sowie die ehemaligen Nebenresidenzen Neuenburg in Freyburg und die Burg Querfurt Orte barocker Residenzkultur.
