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Hunderte Objekte aus Merseburg, Querfurt und Co. So wollen die Museen im südlichen Sachsen-Anhalt dem „kulturellem Aderlass“ entgegenwirken

Hunderte Objekte aus der Barockzeit, die einst in den Schlössern und Burgen Sachsen-Anhalts zuhause waren, befinden sich heute in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Forscher haben diese Objekte nun erstmals beziffert und in eine Datenbank eingepflegt. Wie Museumsbesucher künftig davon profitieren sollen.

Von Luise Mosig 18.01.2026, 19:00
Historiker Joachim Säckl erläuterte, wie die erforschten Objekte in die Museumsdatenbank eingepflegt wurden und welchen Mehrwert das hat.
Historiker Joachim Säckl erläuterte, wie die erforschten Objekte in die Museumsdatenbank eingepflegt wurden und welchen Mehrwert das hat. (Foto: Luise Mosig)

Merseburg/Querfurt/MZ. - Gemälde, Jagdpokale, Kunstwerke aus Porzellan, Gewehre – hunderte Objekte, die sich in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) befinden, konkret im Grünen Gewölbe und in der Rüstkammer, waren einst in Residenzschlössern im heutigen Sachsen-Anhalt zuhause. So waren etwa die früheren kursächsischen Residenzschlösser Merseburg, Weißenfels und Zeitz sowie die ehemaligen Nebenresidenzen Neuenburg in Freyburg und die Burg Querfurt Orte barocker Residenzkultur.