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10 Jahre Migration in den Saalekreis So beantworten die Menschen in Merseburg und Bad Dürrenberg die Frage: „Haben wir es geschafft?“

Im Sommer 2015 kamen Hunderttausende Asylsuchende nach Deutschland, die damalige Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte: „Wir schaffen das.“ Zehn Jahre später haben wir uns in Merseburg und Bad Dürrenberg, den Städten mit dem größten Anstieg ausländischer Bevölkerung im Saalekreis, umgehört: Haben wir es geschafft?

Von Luise Mosig und Robert Briest 31.08.2025, 12:00
Migration bleibt umstritten, auch in Merseburg und Bad Dürrenberg.
Migration bleibt umstritten, auch in Merseburg und Bad Dürrenberg. (Foto: MZ)

Merseburg/Bad Dürrenberg/MZ. - „Es gibt hier zu viele Ausländer“, kritisiert der Mann in grüner Latzhose, der gerade am Geschäft für orientalische Lebensmittel in der Kleinen Ritterstraße in Merseburg vorbeigeht. Er wohne in Merseburg-West. Das Viertel habe sich in den vergangenen Jahren sehr zum Negativen verändert – auch die Grundschule. Dort gebe es Klassen mit hohem Ausländeranteil.