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Paar wegen Tierquälerei vor Gericht Abgemagert, verletzt und leidend: Das offenbart der Prozess zu den 130 Hunden von Bad Lauchstädt

Der Fall sorgte für bundesweite Schlagzeilen: Ende 2024 retteten die Behörden im Saalekreis über 100 teils verwahrloste Hunde von Grundstücken in Bad Lauchstädt und Bennstedt. Im dritten Anlauf startete nun vor dem Amtsgericht Halle der Prozess gegen eine 50-jährige Hundetrainerin und ihren Lebensgefährten. Der Vorwurf: Tierquälerei.

Von Robert Briest Aktualisiert: 10.02.2026, 10:17
Im Dezember holten die Behörden fast 130 Hunde von den Grundstücken der Angeklagten in Bad Lauchstädt und Bennstedt
Im Dezember holten die Behörden fast 130 Hunde von den Grundstücken der Angeklagten in Bad Lauchstädt und Bennstedt Sieler

Halle/Bad Lauchstädt/Bennstedt/MZ - Die Jacken hochgezogen, medizinische Masken vor dem Gesicht, Schal und Mütze tief über die Stirn gezogen. So erschienen die Angeklagten im Prozess um die verwahrlosten Hunde von Bad Lauchstädt am Dienstagmorgen im Saal 1.030 des Amtsgerichts Halle. Dort mussten sich die 50-Jährige und ihr 72-jähriger Lebensgefährte aus dem Salzatal wegen des Vorwurfs der Tierquälerei verantworten.