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Versuchter Diebstahl „Kein Deutsch“: Wie eine Sprachbarriere den Prozess gegen zwei Rumänen am Köthener Amtsgericht erschwert

Am Amtsgericht wird ein Fall von versuchtem Diebstahl verhandelt. Die Angeklagten sprechen kein Deutsch und sagen trotz Dolmetscherin nichts. Das macht die Urteilsfindung schwierig.

Von Ria Michel Aktualisiert: 16.01.2026, 14:22
Das Amtsgericht in Köthen.
Das Amtsgericht in Köthen. Ute Nicklisch

Köthen/MZ. - „Null Deutsch?“, fragt Richterin Susanne Vogelsang noch einmal nach. Auf der Anklagebank sitzen ein Mann und eine Frau, die aus Rumänien stammen und im Saal 1 des Amtsgerichtes Köthen in Begleitung einer Dolmetscherin erscheinen. „Kein Deutsch“, bestätigt die Übersetzerin. Schon die Nachfrage nach den aktuellen Anschriften dauert länger als gewöhnlich. Von Beginn an ist klar: Die Kommunikation mit den Angeklagten gestaltet sich schwierig.