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  7. AfD in Köthen: Reaktionen auf Vetternwirtschafts-Vorwürfe

Auftritt vor 440 Zuhörern Vor vollem Haus in Köthen - So macht sich Sachsen-Anhalts AfD über Filz-Vorwürfe lustig

Die Rechtsaußenpartei AfD zeigt sich in Köthen sicher, dass ihr die Affäre um die Versorgung von Verwandten auf Kosten der Steuerzahler nicht schaden wird. Wie Anhänger der Partei bei einem Bürgerdialog reagieren.

Von Hagen Eichler Aktualisiert: 26.02.2026, 07:15
„Wo ist das bitte Vetternwirtschaft?“: Die AfD-Abgeordneten Daniel Roi, Ulrich Siegmund und Hans-Thomas Tillschneider (v.li.) spielen bei einem AfD-Bürgerdialog in Köthen das Problem herunter.
„Wo ist das bitte Vetternwirtschaft?“: Die AfD-Abgeordneten Daniel Roi, Ulrich Siegmund und Hans-Thomas Tillschneider (v.li.) spielen bei einem AfD-Bürgerdialog in Köthen das Problem herunter. (Foto: Hagen Eichler)

Köthen/MZ. - Vetternwirtschaft? Ein Geflecht aus wechselseitigen Abhängigkeiten durch das Zuschanzen steuergeldfinanzierter Jobs – war da was? Dienstagabend in Köthen, ein von der AfD-Landtagsfraktion angemieteter Saal im Schloss: Erwartungsfroh sitzen 440 Zuhörer, jeder einzelne Platz ist besetzt. Als AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund die Bühne betritt, brandet Beifall auf. „Uli, Uli“, ruft jemand. Siegmund strahlt.