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Armut in Sachsen-Anhalt Lange Warteliste in Halle: Wie die Tafel den Mangel verwaltet

Die Tafel der Evangelischen Stadtmission versorgt 3.000 arme Hallenser mit Lebensmitteln. Der Bedarf ist weit höher, doch es gibt auch zunehmend Unterstützung.

Von Annette Herold-Stolze Aktualisiert: 21.02.2024, 11:06
Für den Verkauf soll alles ansprechend präsentiert werden: Gerald Brülls, Joe Kurz und Shékari A. Aziz (von links) sortieren Obst und Gemüse  für die Kundschaft. Das markante Orange  ist die Tafel-Farbe.
Für den Verkauf soll alles ansprechend präsentiert werden: Gerald Brülls, Joe Kurz und Shékari A. Aziz (von links) sortieren Obst und Gemüse für die Kundschaft. Das markante Orange ist die Tafel-Farbe. (Foto: Annette Herold-Stolze)

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Halle (Saale)/MZ. - Und plötzlich hat die Russin ihr Portemonnaie geöffnet, einen Zehn-Euro-Schein herausgenommen und ihn einer älteren Ukrainerin überlassen, die aus dem Krieg nach Halle geflohen ist. Diese Frau hätte ihre gerade bei der Tafel in Neustadt erhaltenen Lebensmitteln sonst nicht bezahlen können. Für einen Bruchteil des Ladenpreises, aber eben nicht zum Nulltarif Brot, Konserven, Gemüse oder Hygieneartikel abzugeben, ist ein Grundprinzip aller Tafeln in Deutschland – und eben auch der von der Evangelischen Stadtmission betriebenen Einrichtung in der Tangermünder Straße.