Schauspieler Axel Ranisch

Schauspieler Axel Ranisch: Zwischen den „Zorn“-Drehs auf Geheim-Mission Hochzeit

Halle (Saale) - Für sein Glück in der Liebe ist der „dicke Schröder“ wahrlich nicht bekannt. Er begnügt sich damit, durchs regnerisch-trübe Halle zu stapfen und seinen Kollegen, Hauptkommissar Zorn, aus dem Schlamassel zu retten. Während die fünfte Verfilmung, „Kalter Rauch“, noch auf sich warten lässt, hat Axel Ranisch, der seit der ersten Folge den beliebtesten Moppel-Agenten der Stadt spielt, die „Zorn“-Drehpause bis zum Herbst genutzt, um in Mission Liebe zu ermitteln: Er hat ...

Von Sandy Schulze 28.09.2016, 13:00

Für sein Glück in der Liebe ist der „dicke Schröder“ wahrlich nicht bekannt. Er begnügt sich damit, durchs regnerisch-trübe Halle zu stapfen und seinen Kollegen, Hauptkommissar Zorn, aus dem Schlamassel zu retten. Während die fünfte Verfilmung, „Kalter Rauch“, noch auf sich warten lässt, hat Axel Ranisch, der seit der ersten Folge den beliebtesten Moppel-Agenten der Stadt spielt, die „Zorn“-Drehpause bis zum Herbst genutzt, um in Mission Liebe zu ermitteln: Er hat geheiratet.

Und ein bisschen erinnert die Hochzeit mit seinem langjährigen Lebensgefährten Paul auch an einen neuen kniffligen Einsatz des ungleichen Ermittler-Duos. Nur, dass es diesmal nicht darum ging, viele Zeugen aufzuspüren, sondern möglichst nur die wichtigsten teilhaben zu lassen. Schließlich hieß es für Axel Ranisch diesmal Trau-Ort statt Tatort. Die beiden Berliner wollten ihren Tag ohne große Öffentlichkeit genießen.

Nur über das soziale Netzwerk Facebook

Fall gelöst! Denn dass der 33-Jährige geheiratet hat, kam für Fans erst über das soziale Netzwerk Facebook ans Licht. Dort hat der beliebte Schauspieler seine Beziehungsinformation jüngst in „verheiratet“ geändert. Die Glückwünsche ließen nicht lang auf sich warten. Als Antwort gab es von Axel Ranisch dann die nächste Überraschung: „Ist aber schon ’nen Monat her,“ kam prompt die Antwort.

Axel Ranisch hat seine Erfahrungen mit Homosexualität auch genutzt, um das Thema in seinen Filmen aufzugreifen oder anklingen zu lassen. So zum Beispiel in „Ich fühl mich Disco“, aus dem Jahr 2013. Für die Vater-Sohn-Geschichte hatte Axel Ranisch das Drehbuch geschrieben und auch Regie geführt.

Zorn 5 wird im November gedreht

Spannend geht es für den Schauspieler auch in den nächsten Wochen und Monaten weiter. Im November heißt es Koffer packen und ins altbekannte Halle übersiedeln. Zusammen mit Stephan Luca (als Claudius Zorn) geht Ranisch dann als „dicker Schröder“, nachdem sich der Ermittler zwischenzeitlich als Bistro-Betreiber versucht hatte, endlich wieder auf Verbrecher-Jagd.

Auf welche Stadteinsichten mit Wiedererkennungswert sich die Hallenser freuen können, bleibt noch geheim, fest steht aber, dass sich in der Stadt wieder allerlei unerklärliche Begebenheiten zutragen. Warum regnet es Fische auf die Stadt? Woher stammt das künstliche Hüftgelenk im Mülleimer? Und wer ist hinter dem früheren Popstar Gregor Zettl her?

Zorn 6 erscheint Ende Oktober

Wer noch in diesem Jahr auf Krimi-Fröstel-Futter wartet, muss zumindest filmtechnisch in die Röhre schauen. Abhilfe schafft Autor Stephan Ludwig höchstpersönlich: Am 27. Oktober erscheint der sechste Band der Buchreihe. Im November präsentiert Ludwig „Zorn - Wie du mir“ außerdem bei Thalia am Markt und im Objekt 5.

Axel Ranisch belebt derweil Band fünf. Auch wenn es bei den Dreharbeiten um gewohnt Schauerliches geht - vielleicht lässt sich Halle ja doch auch für einen kleinen Anflug von Flitterwochen nutzen. Paul war schon früher am Set zu Besuch - und Halle ist schließlich mehr als Tod und Regen. (mz)