1. MZ.de
  2. >
  3. Varia
  4. >
  5. Anzeige: Wie Apps Kinder prägen

anzeige Wie Apps Kinder prägen

30.01.2026, 14:43
Kinder und Jugendliche nutzen gerne Apps wie Snapchat. Hilfestellung zur Ausbildung von Medienkompetenz bietet das Digitalisierungszentrum Zeitz in einer Veranstaltungsreihe an.
Kinder und Jugendliche nutzen gerne Apps wie Snapchat. Hilfestellung zur Ausbildung von Medienkompetenz bietet das Digitalisierungszentrum Zeitz in einer Veranstaltungsreihe an. FOTO: V. HUSTER/ DZZ, STADT ZEITZ

Digitalisierungszentrum aus Zeitz informiert über Chancen und Risiken von Snapchat, TikTok und Co.

Bei vielen Kindern sind sie aus dem Alltag nichtmehr wegzudenken: Apps wie TikTok und Snapchat auf dem Smartphone oder Tablet. Warum faszinieren sie, welche Chancen bieten sich mit ihnen und welche Risiken verbergen sich dahinter? Das wurde jüngst während des Auftaktes einer Veranstaltungsreihe zum Thema Medienkompetenz in der Weißenfelser Stadtbibliothek beleuchtet. Sie trug daher auch den Titel „TikTok, Snapchat und Co. - Was nutzt mein Kind und warum?“. Die Initiatoren, Fachleute vom Digitalisierungszentrum in Zeitz, beleuchteten dieses Thema für interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Soziale Plattformen zeigen meist eine perfekte Welt

Zum einen dienen diese benannten Plattformen der Unterhaltung, Kommunikation und der Selbstdarstellung, so Projektmanager Jan Wittke. Dies erfolge durch kurze Textsequenzen, Bilder, Videos und Musik. Die Nutzung sei einfach. Kinder würden sich ausprobieren und mit ihnen identifizieren. Sie können kreativ sein, fühlen sich einer Gemeinschaft zugehörig und orientieren sich an Meinungen, Vorbildern und Trends. Allerdings werde meist eine perfekte Welt dargestellt, die zu Selbstzweifeln führen und das Gehirn reizüberfluten könne.

Festgelegte Bildschirmzeiten könnten dem entgegenwirken. Diese sollten konsequent eingehalten werden. Jedoch sei das im Alltag oft nicht so einfach umzusetzen, so Wittke. Auf Geräte gänzlich zu verzichten, fiele spätestens schwer, wenn Kinder diese erhalten, weil sie auf weiterführende Schulen wechseln. Die Programme auf den Smartphones werden dort zunehmend im Unterricht genutzt. Außerdem seien die Schulen oft weiter vom Heimatort entfernt und Elternmöchten ihren Nachwuchs bei Bedarf kontaktieren können. Eine Alternative wäre zwei Geräte – eines ohne Apps für die Schule und eines mit den Programmen für zu Hause.

Resonanz auf die Veranstaltung durchweg positiv

Die Informationsveranstaltung kam gut an. „Es war sehr interessant“, bilanzierte Besucher Marcel Schirmer aus Gröbitz. Das Thema sowie die Informationen könne er für seine nächste Lektüre nutzen, so der selbstständige Buchautor. Ebenfalls konstruktiv fand die Weißenfelser Bibliotheksleiterin Sandra Baumgart die Veranstaltung. Die digitale Bildung sei mittlerweile zu einem wichtigen Teil der Aufgaben von Bibliotheken geworden, sagte sie. Daher begrüßte sie die Zusammenarbeit mit dem Digitalisierungszentrum Zeitz. Die Möglichkeit, solche Kompetenzen vermittelt zu bekommen, um sie weiterzugeben, sei wichtig. „Kinder und Jugendliche wachsen heute mit sozialen Netzwerken wie TikTok, Snapchat oder Instagram auf. Unsere Veranstaltung zeigt allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern, wie sie Trends, Herausforderungen und Risiken erkennen, ihre Kinder sicher begleiten und digitale Medien verantwortungsvoll nutzen können“, so Wittke.

Zukünftig sollen deshalb weitere Veranstaltungen mit ähnlichen Themen in der Stadtbibliothek stattfinden. Wittke stellte in Aussicht, dass diese auch auf weitere Kommunen ausgeweitet werden. Die nächste Veranstaltung der Vortragsreihe findet am19. Februar ab 16 Uhr in der Stadtbibliothek Zeitz statt. Sie können sich kostenlos anmelden unter www.zeitz-digital.de/veranstaltungen.

Digital lernen. Gemeinsam wachsen.

Anmeldung kostenlos:
www.zeitz-digital.de/veranstaltungen

Kontaktdaten:

Stadt Zeitz
Digitalisierungszentrum
Altmarkt 1; 06712 Zeitz
Telefon: 03441 205 39 02
E-Mail: [email protected]
Internet: www.zeitz-digital.de

Foto:
Foto:
Logos