Nach Bedauern von Geier und Brederlow

Nach Bedauern von Geier und Brederlow: Wiegand verteidigt Handeln in der Impfaffäre

Halle (Saale) - Nach den Erklärungen der beiden Beigeordneten Egbert Geier und Katharina Brederlow (beide SPD) meldete sich am Dienstagabend Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) in der Impfaffäre zu Wort. „Niemand hat sich rechtlich etwas vorzuwerfen, meiner Auffassung nach auch moralisch nichts, weil das Impfmittel ansonsten hätte vernichtet werden ...

Von Dirk Skrzypczak 02.03.2021, 18:45

Nach den Erklärungen der beiden Beigeordneten Egbert Geier und Katharina Brederlow (beide SPD) meldete sich am Dienstagabend Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) in der Impfaffäre zu Wort. „Niemand hat sich rechtlich etwas vorzuwerfen, meiner Auffassung nach auch moralisch nichts, weil das Impfmittel ansonsten hätte vernichtet werden müssen.“

Geier und Brederlow hatten in ihren Schreiben an den SPD-Stadtverband die Entscheidung bedauert, dass sie sich hatten impfen lassen. Brederlow hatte zudem erklärt, dass es moralisch falsch gewesen sei, die Impfung anzunehmen. Der OB hingegen bleibt bei seiner Rechtfertigung der vergangenen Wochen für die Verletzung der Impfreihenfolge. Katastrophenschutzstab und Stadtrat müssten funktionsfähig bleiben. (mz)