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  7. Luftkissenboot der DLRG zu Eisrettung - warum es bei Notfällen nicht eingesetzt wird

Über 100 km/h schnell auf Eis Mit Video: Luftkissenboot der DLRG zu Eisrettung - warum es bei Notfällen in Halle und Saalekreis nicht eingesetzt wird

Brechen Personen in zugefrorene Gewässer ein, zählt bei der Rettung jede Minute. Dass das beste Rettungsgerät in der Region dabei außen vor bleibt, sorgt vor Unverständnis.

Von Dirk Skrzypczak Aktualisiert: 09.02.2026, 17:07
Im Pappelgrund zeigte das Luftkissenboot bei einem Test sein Potenzial.
Im Pappelgrund zeigte das Luftkissenboot bei einem Test sein Potenzial. (Foto: Steffen Schellhorn)

Teutschenthal/Halle (Saale)/MZ. - Ein rotes Flatterband trennt die Uferzone vom zugefrorenen See im Pappelgrund bei Teutschenthal. Wie das Verbot beachtet wird, zeigen Fußspuren - von Kindern und Erwachsenen -, die bis weit hinaus auf das vereiste Gewässer führen. „Das ist kreuzgefährlich. Wer sich ohne Freigabe aufs Eis wagt, spielt mit seinem Leben“, sagt Silvio Kelz von der DLRG-Ortsgruppe Saale-Elsteraue. Erst vor wenigen Tagen war bei Gräfenhainichen ein 63-Jähriger auf dem Gröberner See eingebrochen und konnte nur noch tot geborgen werden.