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Kritik an unsicheren Wegen ADFC-Chef: „Als Radfahrer braucht man in Halle Mut“

Der Vorsitzende des ADFC Halle spricht über gefährliche Stellen in der Stadt und eine große Fahrraddemo mit 2.000 Teilnehmern am Freitag.

Von Dirk Skrzypczak 02.06.2022, 17:27
Schlimme Erinnerung: Trauerfahrt und Aufstellen eines weißen Fahrrades zum Gedenken an einen verstorbenen Radfahrer in Halle, der in der Berliner Straße verunglückt ist.
Schlimme Erinnerung: Trauerfahrt und Aufstellen eines weißen Fahrrades zum Gedenken an einen verstorbenen Radfahrer in Halle, der in der Berliner Straße verunglückt ist. Foto: Silvio Kison

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Halle (Saale)/MZ - Marius Fischer (34) ist am Donnerstag mit dem Fahrrad von Merseburg nach Halle gekommen, besser gesagt mit seinem E-Bike. „Radfahren in Halle erfordert Mut“, sagt der Vorsitzende des Radclub-Regionalverbands im ADFC. Zu schmale Radwege (so überhaupt vorhanden), Autos, die auf Fahrstreifen parken. Fahrzeugführer, die mit ihren Wagen auf den geforderten Mindestabstand von 1,50 Metern pfeifen und Biker viel zu nah überholen würden. „In den vergangenen Jahren waren 82 Prozent der Todesopfer, die im Straßenverkehr in Halle ums Leben kamen, Radfahrer oder Fußgänger. Bei den Schwerverletzten sind es 70 Prozent“, sagt er.