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Katholiken in der DDR Wie die DDR gegen die katholische Pfarrei Eisleben vorgegangen ist

Der Eisleber Geschichtslehrer Tobias Probst hat das „Störverhalten“ des DDR-Staats gegenüber der katholischen Kirche untersucht. Dabei hat er Interessantes herausgefunden - etwa, mit welchen Mitteln die Katholiken in Eisleben in ihrer Glaubensausübung eingeengt wurden.

Von Jörg Müller 22.02.2026, 14:00
Der Eisleber Tobias Probst hat untersucht, wie der DDR-Staat die katholische Kirche gestört hat.
Der Eisleber Tobias Probst hat untersucht, wie der DDR-Staat die katholische Kirche gestört hat. (Foto: Jürgen Lukaschek)

Eisleben/MZ. - „Der Staat versucht zu stören.“ Tobias Probst hat diesen Satz in der Chronik der katholischen Pfarrei Eisleben gefunden. 1983 hatte der damalige Pfarrer berichtet, dass die Behörden eine Religiöse Kinderwoche wegen angeblicher Hygienemängel absagen wollten. Die Veranstaltung fand dann aber trotzdem statt.