Umzug auf den Eisleber Markt

Sanitätshaus Klinz zieht von der Freistraße auf den Markt in Eisleben

Eisleben - Sanitätshaus Klinz zieht von der Freistraße auf den Markt in Eisleben

Von Jörg Müller
Eisleben: In der neuen Klinz-Filiale zeigt Mitarbeiterin Kathrin Hellerforth-Ließmann (links) das Anprobieren einer Orthese.

„Das ist ein super Standort“, sagt Gerd Klinz, „wir sind sehr zufrieden.“ Die Eisleber Filiale seines Sanitätshauses ist von der Freistraße auf den Markt umgezogen - ins ehemalige Mode- und Schuhgeschäft Hammling. „Das hat sich zufällig ergeben“, erzählt Klinz. „Wir hatten schon seit ein paar Jahren nach einem neuen Standort in Eisleben gesucht.“

Als im Frühjahr bei Hammling überraschend Ausverkauf wegen Geschäftsaufgabe verkündet wurde, nutzte Klinz die Chance. „Wir sind uns schnell einig geworden.“ Nach einem „aufwendigen Umbau“ konnte das Sanitätshaus jetzt Eröffnung feiern. Dass alles reibungslos geklappt habe, sei auch der guten Unterstützung durch die Stadt zu verdanken. „Das muss man wirklich hervorheben“, so der Unternehmer. „So eine Zusammenarbeit gibt es nicht überall. Das war so, wie wir uns das wünschen.“

Eisleben: Sanitätshaus Klinz zieht auf den Markt

Der Orthopädiemechanikermeister hat seine Firma 1990 in Bernburg gegründet, wo bis heute der Hauptsitz ist. Daneben gibt es acht Filialen, unter anderem in Eisleben und Hettstedt. In der Lutherstadt hatte Klinz das alteingesessene Sanitätshaus Ackermann in der Freistraße übernommen. Allerdings sei der Laden nicht barrierefrei erreichbar gewesen, sagt Klinz. Zudem habe es in den Räumen Probleme mit Feuchtigkeit gegeben.

„Wir haben vor fünf Jahren angefangen, unsere Filialen auf einen neuen Stand zu bringen“, sagt der Inhaber. Mit Eisleben seien jetzt fünf Filialen erneuert worden. In Hettstedt sei das aber noch nicht dringend. „Dort ist alles tip-top.“

Familienbetrieb beschäftigt insgesamt 120 Mitarbeiter

Der Familienbetrieb zählt insgesamt 120 Mitarbeiter. Etwa die Hälfte arbeitet in Bernburg, wo sich die Verwaltung und die zentrale Werkstatt befinden. In der Eisleber Filiale sind vier Mitarbeiterinnen beschäftigt. „Mir ist immer wichtig, dass das Personal aus der jeweiligen Region kommt“, so der Inhaber. „Die Leute merken es einfach, ob jemand ihre Sprache spricht.“ Er sei mit seinen Mitarbeitern sehr zufrieden.

Wie Klinz sagt, biete sein Sanitätshaus die komplette Palette an Gesundheits- und Reha-Produkten an. „Spezialisiert sind wir auf Orthopädietechnik. Das ist auch unser Hauptbereich.“ Mit Hilfe modernster Technik werden orthopädische Einlagen und Schuhe sowie unter anderem Finger-, Arm-, Bein-, Nasen- und Ohr-Prothesen gefertigt. Für Haus- und Klinikbesuche gebe es einen Außendienst, so Klinz. (mz)