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Besondere Initiative „Wir sind noch da“ - Warum Roßlauer Helfer weiter tonnenweise Spenden in die Ukraine schicken

In einem Lager in Roßlau stapeln sich Hilfsgüter für die Ukraine: Kleidung, medizinische Technik – und 70 ausrangierte Feuerlöscher. Trotz sinkender Unterstützung arbeiten die wenigen verbliebenen Ehrenamtlichen weiter unermüdlich für Menschen im Kriegsgebiet.

Von Julius Lukas Aktualisiert: 25.02.2026, 16:03
70 Feuerlöscher hat Mathias Wieczorek am vergangenen Wochenende in Roßlau eingelagert. Anfang März werden sie in die Ukraine geliefert.
70 Feuerlöscher hat Mathias Wieczorek am vergangenen Wochenende in Roßlau eingelagert. Anfang März werden sie in die Ukraine geliefert. (Foto: Julius Lukas)

Dessau-Roßlau/MZ. - Um die 70 Feuerlöscher aus dem Transporter in den Lagerraum in Roßlau zu bekommen, bilden die Helfer eine Kette. Die roten Geräte, jedes etwa zehn Kilo schwer, gehen von Hand zu Hand. „Die kommen von einer Fachfirma, die bei Unternehmen abgelaufene Feuerlöscher austauscht“, erklärt Mathias Wieczorek, während er einen weiteren roten Zylinder ins Lager wuchtet. „Wir haben gefragt, ob wir die abgelaufenen Geräte bekommen können.“ Die meisten würden noch problemlos funktionieren. „Und dort, wo wir sie hinbringen, werden Feuerlöscher dringend gebraucht“, meint Wieczorek.