Kunden halten das Geld zusammen

„Wildwirth“ in Dessau schließt nach nur drei Monaten - Inflation wird Händlern zum Verhängnis

Wegen der gestiegenen Preise verzichten Kunden auf nicht-lebensnotwendige Artikel. Geschäfte, die Luxusprodukte oder Feinkost verkaufen, aber auch Frisöre und andere Dienstleister leiden unter dem Kundenschwund.

Von Oliver Müller-Lorey 23.06.2022, 12:00
Der „Wildwirth“ schließt.
Der „Wildwirth“ schließt. Foto: Telm

Dessau/MZ - Die Kugel Eis: 1,50 Euro, der Liter Diesel: 2,08 Euro, das Päckchen Butter: 2,19 Euro. Die Inflationsrate von fast acht Prozent macht das Leben deutlich teurer, während die Löhne nicht im gleichen Maße steigen. Viele, auch Gutverdiener, verzichten deshalb auf den Kauf von nicht unbedingt lebensnotwendigen Dingen und geben für Luxusgüter weniger Geld aus. Das bekommen die Händler und Dienstleister in der Dessauer Innenstadt nun voll zu spüren. Die ersten haben bereits geschlossen, weitere denken konkret darüber nach. Die Stimmung unter den Gewerbetreibenden ist schlecht.

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