Trauer am Walter-Gropius-Gymnasium

Trauer in Dessau: Schülerin verunglückt tödlich bei Skiunfall in Südtirol

Sand in Taufers/Dessau - Bei einem Skikurs des Dessauer Walter-Gropius-Gymnasiums in Norditalien hat es einen tragischen Unglücksfall gegeben: Am Mittwoch ist dort eine 16-jährige Schülerin aus Dessau verstorben.

Bei einem Skikurs des Dessauer Walter-Gropius-Gymnasiums in Norditalien hat es einen tragischen Unglücksfall gegeben: Am Mittwoch ist dort eine 16-jährige Schülerin aus Dessau verstorben.

Die Schülerin soll während des Skifahrens in dem beliebten Skigebiet eine plötzliche Übelkeit überkommen sein, ehe sie aus noch ungeklärten Gründen verstarb. Das berichtet das Online-Portal „Suedtirolnews“. Auch ein Sturz gelte als mögliche Ursache. Ausgeschlossen werden könne hingegen ein Zusammenprall mit einem anderen Skifahrer. Zwei Reanimationsversuche der Bergretter von Aiut Alpin seien erfolglos geblieben.

Die Leiche des Mädchens aus Dessau wurde nach Angaben der „Suedtirolnews“ nach Luttach überstellt, eine Autopsie soll nun Aufklärung über die genaue Todesursache schaffen. Die Ermittlungen führt die Polizei in Italien.

Große Betroffenheit am Walter-Gropius-Gymnasium

„Die Betroffenheit an unserer Schule ist sehr sehr groß“, sagte Michael Teichert, Direktor des Walter-Gropius-Gymnasiums, am Donnerstag. Man haben die Info über einen „Unfall“ am Mittwoch erhalten. Am Donnerstagmorgen war ein Kriseninterventionsteam mit Schulpsychologen vor Ort in der Peterholzstraße.

„Wir haben mit allen Schülern gesprochen, vor allem aber natürlich mit den elften Klassen.“ Der Tag in der Schule sei heute ein sehr ruhiger, ein sehr trauriger.

Das Skigebiet um Lappach in Südtirol ist seit vielen Jahren Anlaufpunkt für Gymnasien aus ganz Deutschland: Auch Dessauer Schüler fahren dort immer wieder hin, um im Rahmen des Sportunterrichts in der elften Klasse einen Skikurs zu absolvieren.

Vom Walter-Gropius-Gymnasium sind derzeit 40 Schüler vor Ort, die nach dem Schock nun einen Tag früher zurückkehren sollen. „Es wird derzeit geprüft“, sagte Teichert, „ob wir für morgen einen Bus zurück bekommen.“ (mz/sb)