Nach Anschlag in Berlin Tagelanger Blackout auch in Dessau-Roßlau möglich? Wie die Stadt für den Notfall vorsorgt
Nach dem tagelangen Stromausfall in Berlin, verursacht durch einen mutmaßlich linksextremen Anschlag, stellt sich die Frage: Kann so ein Blackout auch Dessau-Roßlau treffen?

Dessau-Roßlau/MZ. - Berlin hat den längsten Blackout seiner Nachkriegsgeschichte hinter sich. Anfang Januar waren rund 100.000 Menschen im Bezirk Steglitz-Zehlendorf vier Tage lang von Strom, fließendem Wasser, Wärme und elektrischem Licht abgeschnitten – teils bei Minustemperaturen im zweistelligen Bereich. Ursache war ein mutmaßlich politisch motivierter Angriff auf das Stromnetz, der der linksextremistischen „Vulkangruppe“ zugeschrieben wird. Auf der Plattform Indymedia hatte sie sich zu dem Anschlag bekannt. Viele Fragen bleiben oder stellen sich neu. Unter anderem die, ob Derartiges auch in Dessau-Roßlau passieren könnte. Und: Wie gut die Stadt vor Anschlägen auf die kritische Infrastruktur geschützt und vorbereitet ist.
