Barrierefreiheit

Ohne Rampe und Fahrstuhl - Treppe sorgt für Frust am neuen Bahn-Haltepunkt in Meinsdorf

80 Wochen lang hat die Deutsche Bahn an der Eisenbahnüberführung und dem neuen Haltepunkt in Meinsdorf bei Dessau-Roßlau gebaut. Seit Montag können Fahrgäste nun hier wieder in den Zug einsteigen. Doch für viele ist das ein Ding der Unmöglichkeit. Wer ist verantwortlich?

Von Heidi Thiemann Aktualisiert: 16.08.2022, 15:21
Barrierefreiheit? Fehlanzeige am Haltepunkt Meinsdorf. 42 Stufen führen auf den Bahnsteig.
Barrierefreiheit? Fehlanzeige am Haltepunkt Meinsdorf. 42 Stufen führen auf den Bahnsteig. (Foto: Thomas Ruttke)

Meinsdorf/MZ - Seit Montag heißt es nach 80 Wochen baubedingter Unterbrechung am Haltepunkt Meinsdorf wieder: „Türen schließen! Vorsicht bei der Abfahrt“. 39 Mal am Tag hält ein Zug, geht es in Richtung der Lutherstadt Wittenberg oder Roßlau. Doch richtig Freude will nicht aufkommen. Wer mitfahren will, braucht gesunde Beine, darf keinen schweren Koffer, keinen Kinderwagen, keinen Rollator oder Rollstuhl dabei haben. Selbst mit Fahrrad wird die Mitfahrt schwierig - angesichts von 42 Treppenstufen, die auf den Bahnsteig führen. Wer Seitengepäckträger hat, kommt kaum hoch oder runter.

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