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Mutmaßlicher Betrug in 42 Fällen Love-Scamming in Sachsen-Anhalt: Heiratsschwindler soll Köthenerin um 3.000 Euro betrogen haben

Sie wollten heiraten, er zog bei ihr ein: Ein 56-Jähriger soll Waren im Wert von 3.000 Euro über den Namen einer Köthenerin bestellt haben. Warum Verbraucherschützer schon länger vor dieser Masche warnen.

Von Max Hunger Aktualisiert: 12.04.2022, 09:08
Michael M. (l.) ist am Landgericht Dessau-Roßlau wegen Betrugs in 42 Fällen angeklagt.
Michael M. (l.) ist am Landgericht Dessau-Roßlau wegen Betrugs in 42 Fällen angeklagt. Foto: Max Hunger

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Dessau-Roßlau/MZ - Es sollte die große Liebe sein: Gerade erst hat Bärbel F. den 56-Jährigen im Internet kennengelernt, schon wollen sie heiraten. Sie verstehen sich auf Anhieb gut, Michael M. verspricht schnell, sie vor den Altar zu führen. Also zieht der gebürtige Düsseldorfer kurzerhand zu ihr nach Köthen (Anhalt-Bitterfeld) und richtet sich in ihrer Wohnung ein. Was F. zu diesem Zeitpunkt nicht ahnt: Michael M. ist nicht nur pleite, sondern auch ein routinierter Betrüger. Für die Köthenerin beginnt mit seinem Einzug ein Desaster.