Polizei ermittelt Frau wollte süßen „Maltipoo“-Hund im Internet kaufen - und verliert fast 400 Euro an Betrüger
Immer wieder kommt es im Internet zu Betrugsfällen. Doch nicht nur bei Konzerttickets oder Wertgegenständen wird getrickst und betrogen – auch wenn es um Lebewesen geht, haben Betrüger wenig Skrupel.

Zerbst/Dessau/MZ. - Immer wieder kommt es im Internet zu Betrugsfällen. Doch nicht nur bei Konzerttickets oder Wertgegenständen wird getrickst und betrogen – auch wenn es um Lebewesen geht, haben Betrüger wenig Skrupel.
Dies musste laut Polizei nun eine junge Frau aus dem Raum Zerbst erfahren, die im Januar auf der Suche nach einem Welpen auf eine scheinbar seriöse Online-Anzeige gestoßen war. Ohne den Hund der Rasse „Maltipoo“ persönlich in Augenschein genommen zu haben, überwies die Käuferin eine Anzahlung in Höhe von 180 Euro.
Als plötzlich vor dem Übergabetermin am Montag weitere Kosten – angeblich für Futter und einen Tierregistereintrag – hinzukamen, bezahlte sie auch diese 190 Euro, die nach dem Abschluss des Kaufvertrages zurückerstattet werden sollten. Da die Geschädigte den Hund bislang nicht erhalten hat, wurde sie misstrauisch und schaltete die Polizei ein.
Von Vorkasse und Spontankäufen rät die Polizei ab. In jedem Fall wird empfohlen, auf dem Abschluss eines Kaufvertrages sowie der Aushändigung korrekter und vollständiger Dokumente für das Tier zu bestehen.