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Aufruf zur Blutspende Notruf vom Blutspendedienst: Versorgungssicherheit in Sachsen-Anhalt ist nicht mehr gewährleistet

Die Blutreserven im Land werden aufgrund von Grippe- und Erkältungswelle sowie der Witterung knapp. Welche Folgen das bereits hat. Wie und wo Ascherslebener und Seeländer helfen können.

Von Detlef Anders 15.01.2026, 10:15
Beim DRK-Blutspendedienst in Dessau sind die Blutkonservenlager teilweise komplett leer.
Beim DRK-Blutspendedienst in Dessau sind die Blutkonservenlager teilweise komplett leer. (Foto: DRK)

Aschersleben/MZ - Wenn wichtige Operationen verschoben werden, weil es nicht genug Blutkonserven gibt, dann ist die Not groß. Am Dienstag dieser Woche hat der Blutspendedienst der Landesverbände des Deutschen Roten Kreuzes Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Oldenburg und Bremen (NSTOB) quasi einen Notruf abgesetzt. Der Lagervorrat einiger Blutgruppen reiche nur noch 1,5 Tage, der Bestand der Blutpräparate habe eine kritische untere Grenze erreicht und daher werde mit Nachdruck zur Blutspende aufgerufen, heißt es in einer Mitteilung.