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Umweltprojekt „Experimentierfeld“ an der Wallstraße: So geht es Ascherslebens Miniwald nach dem ersten Jahr

Vor einem Jahr wurde an der Wallstraße Ascherslebens erster Miniwald gepflanzt. 1.800 junge Gehölze kamen damals in die Erde. Wie sich das Projekt entwickelt hat.

Von Katrin Wurm 29.11.2025, 09:00
Hackschnitzel sollen das Unkraut in Ascherslebens Miniwald fernhalten.
Hackschnitzel sollen das Unkraut in Ascherslebens Miniwald fernhalten. (Foto: Frank Gehrmann)

Aschersleben/MZ - Ein dumpfes Knirschen liegt an diesem grauen Vormittag über der Wallstraße, direkt an der Magdeburger Brücke. Schubkarren rollen über den feuchten Boden, irgendwo plumpst eine Ladung Hackschnitzel auf die Erde. Zwischen den kahlen, kaum meterhohen Holzstängeln, die im Winterlicht stehen wie feine Striche, bewegen sich Zwölftklässler des Stephaneums. „Kommt, wir ziehen das jetzt durch“, ruft Lehrerin Doreen Steinmetz ihrer Gruppe zu. Sie behält alles im Blick. „Die Schüler verdienen sich mit der Aktion etwas zur Abi-Kasse dazu. Es gab eine Spende – dafür müssen sie aber auch etwas leisten“, sagt die Pädagogin und lächelt, als sie sieht, dass trotz des Novemberwetters der Eifer ihrer Schüler nicht nachlässt.