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Gedenkveranstaltung Ermordet 1941: Stolperplatte erinnert an Opfer und Geschichte der Hoymer Landessiechenanstalt

Mit der Verlegung einer Stolperplatte für den im Nationalsozialismus ermordeten Max Strätz erinnert die Schloß Hoym Stiftung an die Opfer und die Geschichte der einstigen Landessiechenanstalt.

Von Regine Lotzmann 28.01.2026, 10:15
Hans-Michael Strube (li.) und René Strutzberg erinnern in einer szenischen Lesung an die Geschehnisse um Max Strätz im Jahr 1941.
Hans-Michael Strube (li.) und René Strutzberg erinnern in einer szenischen Lesung an die Geschehnisse um Max Strätz im Jahr 1941. (Foto: Frank Gehrmann)

Hoym/MZ - Die schweren Vorwürfe, die sich der Dessauer Steinmetz und Bildhauer Strätz da selbst gemacht hatte, werden wohl ein Leben lang geblieben sein. Eigentlich wollte er seinen Sohn Max, der 1939 wegen Geisteskrankheit entmündigt und in die Landessiechenanstalt in Hoym eingewiesen wurde, gleich nach seiner eigenen Kur im Jahr 1941 wieder nach Hause holen.