Rund 3000 Jahre alter Bronzeschmuck entdeckt

Halle/dpa. - Ein rund 3000 Jahre alter Schatz mit Bronzeschmuck, einem menschlichen Schädel und Knochenteilen ist bei Oberwünsch (Saalekreis) geborgen worden. «Da Archäologen und nicht Laien diesen Hortfund entdeckten, konnte er unversehrt gesichert werden», sagte der Archäologe Torsten Schunke. Hortfunde sind eine Zusammenstellung von mehreren Schmuckteilen und Waffen und wurden in der Bronzezeit bewusst vergraben, um sie den Göttern zu opfern. Der Fund steht in der Werkstatt des Landesmuseums für Vorgeschichte. «Damit kann er unabhängig von Witterungseinflüssen systematisch Schicht für Schicht freigelegt und dokumentiert ...

Ein rund 3000 Jahre alter Schatz mit Bronzeschmuck, einem menschlichen Schädel und Knochenteilen ist bei Oberwünsch (Saalekreis) geborgen worden. «Da Archäologen und nicht Laien diesen Hortfund entdeckten, konnte er unversehrt gesichert werden», sagte der Archäologe Torsten Schunke. Hortfunde sind eine Zusammenstellung von mehreren Schmuckteilen und Waffen und wurden in der Bronzezeit bewusst vergraben, um sie den Göttern zu opfern. Der Fund steht in der Werkstatt des Landesmuseums für Vorgeschichte. «Damit kann er unabhängig von Witterungseinflüssen systematisch Schicht für Schicht freigelegt und dokumentiert werden.»