Flüchtlingsräte kritisieren Asylvereinbarung von Groko

Magdeburg - Die Landesflüchtlingsräte haben die im Koalitionsvertrag von Union und SPD festgehaltenen Vereinbarungen zum Asyl- und Aufenthaltsrecht kritisiert. „Die flüchtlingspolitischen Ziele der neuen Bundesregierung lassen sich mit drei Begriffen zusammenfassen: Ausgrenzung, Kasernierung und Abschreckung”, hieß es vom Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt. Vor allem die geplanten sogenannten Anker-Zentren stießen auf Abwehr. Das sind Einrichtungen, in denen Flüchtlinge aufgenommen werden und bis zur Entscheidung über ihren Schutzstatus oder bis zu einer Rückführung bleiben. ...

09.03.2018, 19:46

Die Landesflüchtlingsräte haben die im Koalitionsvertrag von Union und SPD festgehaltenen Vereinbarungen zum Asyl- und Aufenthaltsrecht kritisiert. „Die flüchtlingspolitischen Ziele der neuen Bundesregierung lassen sich mit drei Begriffen zusammenfassen: Ausgrenzung, Kasernierung und Abschreckung”, hieß es vom Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt. Vor allem die geplanten sogenannten Anker-Zentren stießen auf Abwehr. Das sind Einrichtungen, in denen Flüchtlinge aufgenommen werden und bis zur Entscheidung über ihren Schutzstatus oder bis zu einer Rückführung bleiben. (dpa)