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Zum letzten Mal Bundesliga Zum letzten Mal Bundesliga: Union verabschiedet sich mit Niederlage

Von Petra Szag 20.05.2019, 10:31
Nadine Smit traf für Union 45 Mal in dieser Saison.
Nadine Smit traf für Union 45 Mal in dieser Saison. Holger John

Halle (Saale) - Die über Instagram öffentlich gemachten Informationen verhießen nichts Gutes. „Das Feeling: Saison beendet, auswärts verloren, den Autoschlüssel auch, Warten aufs Taxi“, postete Nadine Smit in der Nacht zum Sonntag gegen 2 Uhr. Und es war noch nicht mal das Ärgerlichste, was es über die Kapitänin der halleschen Erstliga-Handballerinnen und die 20:25-Niederlage beim BVB Dortmund zu berichten gab.

Mitten in der ersten Halbzeit nämlich hatte sich Nadine Smit bei der Abwehrarbeit das linke Knie überstreckt und musste das Parkett verlassen. Ist damit auch der Traum vom Final Four nächstes Wochenende in Stuttgart geplatzt? „Ich denke nicht“, gab Halles Universalwaffe tags darauf leichte Entwarnung.

Nadine Smit will beim Final Four wieder spielen können

Nach ersten Stunden der Schonung inklusive Eisbeutelbehandlung ist die gelernte Physiotherapeutin zuversichtlich, beim Saison-Highlight ihrer Mannschaft wieder dabei sein zu können, auch wenn die ärztliche Diagnose noch aussteht.

Über das letzte Bundesligaspiel des Aufsteigers gibt es wenig Neues zu berichten. So wie in den meisten Spielen davor hatte Union anfangs mithalten können (8:8/25.). Doch nach dem Seitenwechsel wurde der Rückstand peu a peu größer. Förderlich war dabei sicher auch nicht das Wissen darum, dass ihr Abstieg zu dem Zeitpunkt eh schon feststand. Zumindest mühten sich die Gäste aber um einen ordentlichen Ausstand. Für einen Großteil nämlich war es auch das letzte Ligaspiel für Union.

Union-Spielerinnen verabschieden sich mit letzten Toren

Elisa Möschter beispielsweise war es noch einmal vergönnt, einen Treffer für ihren Verein zu erzielen. Sie zieht nach dieser Saison das Trikot der Wildcats bekanntlich aus. Viktoria Divak schrieb sich fünfmal in die Torschützenlisten.

Noch treffsicherer als die Russin, deren Vertrag ebenfalls endet, war die bleibende Sophie Lütke. Ihr war es nicht nur vorhalten, das letzte Tor bei Halles einjährigem Gastspiel im Oberhaus zu erzielen. Insgesamt traf sie beim Ligahalali acht Mal. (mz)