Deutscher Fußball-Bund

Bundestrainerin: Egal ob DFB-Präsident Frau oder Mann ist

Von dpa
Für Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg ist es nicht wichtig, ob künftig eine Frau oder ein Mann an der DFB-Spitze steht.
Für Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg ist es nicht wichtig, ob künftig eine Frau oder ein Mann an der DFB-Spitze steht. Sebastian Gollnow/dpa

Köln - Für Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg ist es nicht wichtig, ob künftig eine Frau oder ein Mann an der Spitze des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) steht.

„Mir wäre es egal, ob es eine Frau oder ein Mann ist. Ich bin natürlich aber für Frauen-Power und kann mir einige Frauen in dem Amt sehr gut vorstellen“, sagte die 53-Jährige dem „Kölner Stadtanzeiger“. Derzeit fordert die Initiative „Fußball ist mehr“ mit prominenten Frauen wie Ex-Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus-Webb mehr Geschlechtergerechtigkeit beim DFB und eine Frauenquote von 30 Prozent in Führungspositionen bei Fußball-Verbänden.

Voss-Tecklenburg selbst strebt die Nachfolge von Fritz Keller nicht an. „Ich bin in der DFB-Spitze, als Bundestrainerin, und da möchte ich gerne bleiben - nicht nur bis zur WM 2023“, sagte sie dazu im Podcast „Die Wochentester“ von „Kölner Stadt-Anzeiger“ und „RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND)“. „Die Leidenschaft für die Kandidatur als DFB-Präsident muss von innen heraus kommen“, meinte sie.

Der Deutsche Fußball-Bund wird nach dem Rücktritt von Fritz Keller interimistisch von Rainer Koch und Peter Peters geführt. Die neue Führung soll beim für 2022 geplanten Bundestag gewählt werden.