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Zu abhängig von der Paradereihe Saale Bulls planen Umstellungen gegen Indians - zu abhängig von erster Reihe

Von Fabian Wölfling 11.02.2021, 09:00
Eine starke Reihe reicht nicht: Die Saale Bulls waren gegen Hannover zu leicht auszurechnen.
Eine starke Reihe reicht nicht: Die Saale Bulls waren gegen Hannover zu leicht auszurechnen. www.imago-images.de

Halle (Saale) - Der Kontext ist Ryan Foster letztlich ziemlich egal. Ob es nun die neunte Pleite in Serie wäre oder, wie im aktuellen Fall, die erste Niederlage nach neun Siegen in Folge, „ich ärgere mich über jedes verlorene Spiel“, sagt der Trainer der Saale Bulls. Also auch über dieses 3:5 in der Eishockey-Oberliga gegen die Hannover Indians am Dienstagabend. Die Niederlage beendete eine eindrucksvolle Siegesserie.

Für Foster ist es die Konsequenz eines leichten Abwärtstrends. Je länger der Erfolgslauf andauerte, umso mehr schlichen sich kleine Schwächen ins Spiel der Eisbullen ein. „Schon gegen Erfurt und Leipzig waren wir eigentlich leicht schlechter“, sagt Foster. Die Spiele konnten aber noch knapp gewonnen werden.

Tatu Vihavainen erzielte alle drei Bulls-Tore gegen Hannover

Gegen Hannover gelang das nicht mehr. Die Gründe sind für den Coach offensichtlich. „Wir haben es nicht geschafft, über 60 Minuten konstant zu spielen“, bemängelt Foster. „Dazu haben wir Hannover in der neutralen Zone zu viel Platz gelassen und unser Powerplay war nicht gut.“

Was auch auffällt: Die Bulls sind gerade sehr abhängig von der starken ersten Offensivreihe. Gegen Hannover erzielte die alle Tore, in Person von Tatu Vihavainen. „Dadurch sind wir aber leicht ausrechenbar“, sagt Foster. „Wir brauchen eine zweite gute Reihe. Ich werde daher am Freitag ein bisschen umstellen.“

Dann geht es direkt wieder gegen die Indians und auch wieder in Halle. „Da wollen wir uns natürlich revanchieren.“ Wäre wichtig. Danach folgen mit Spielen in Hamburg, gegen die Hannover Scorpions und in Tilburg nämlich knüppelharte Aufgaben. „Wir dürfen jetzt keine Niederlagenserie kassieren“, warnt Foster. Es geht um den Heimvorteil in der ersten Playoffrunde. (mz)