Neuer RB-Stürmer

RB Leipzig: Wieso Timo Werner von Stuttgart zu den Roten Bullen wechselt

Leipzig - Sein Wechsel vom VfB Stuttgart zu RB Leipzig ist noch gar nicht offiziell, da hat Timo Werner bereits sein erstes Interview über den 10-Millionen-Euro-Transfer gegeben. Bei Sport1.de erklärte der neue RBL-Offensivspieler die Beweggründe für seine Entscheidung, den Bundesliga-Absteiger zu verlassen: „Als das Angebot von RB kam, musste ich mir zusammen mit meinem Berater Gedanken machen, weil das natürlich ein nächster Schritt ist, der zudem unglaublich reizvoll ist”, sagt er. Die 2. Liga war für Werner und seinen Berater Karlheinz Förster keine Option. „Ich wollte unbedingt weiter 1. Liga spielen”, sagt ...

Von Ullrich Kroemer 13.06.2016, 13:06
Timo Werner nimmt Abschied vom VfB Stuttugart.
Timo Werner nimmt Abschied vom VfB Stuttugart. imago sportfotodienst

Sein Wechsel vom VfB Stuttgart zu RB Leipzig ist noch gar nicht offiziell, da hat Timo Werner bereits sein erstes Interview über den 10-Millionen-Euro-Transfer gegeben. Bei Sport1.de erklärte der neue RBL-Offensivspieler die Beweggründe für seine Entscheidung, den Bundesliga-Absteiger zu verlassen: „Als das Angebot von RB kam, musste ich mir zusammen mit meinem Berater Gedanken machen, weil das natürlich ein nächster Schritt ist, der zudem unglaublich reizvoll ist”, sagt er. Die 2. Liga war für Werner und seinen Berater Karlheinz Förster keine Option. „Ich wollte unbedingt weiter 1. Liga spielen”, sagt Werner.

Seine Entscheidung für RB Leipzig hänge maßgeblich am sportlichen Führungspersonal der Leipziger. „Zwei Gründe für meine Entscheidung waren natürlich Ralf Rangnick und Trainer Ralph Hasenhüttl”, sagt Werner. „Herr Rangnick hatte sich schon früh um mich bemüht.” Der RB-Sportdirektor hatte den Wechsel eingeleitet. Sportkoordinator Frank Aehlig und auch maßgeblich RBL-Präsident Oliver Mintzlaff finalisierten die Verhandlungen.

„Junge Spieler kommen bei RB weiter”

Zudem zeigt sich Werner angetan von den Entwicklungen von Kollegen wie Lukas Klostermann oder Davie Selke, die der schnelle Offensivspieler aus der U21-Nationalmannschaft kennt. Werner spricht von "guten Beispielen, dass junge Spieler bei RB weiterkommen. Natürlich gibt es auch Spieler bei RB, die ich von der U21 gut kenne."

Vor Werner waren bereits Joshua Kimmich, Rani Khedira und Ken Gipson vom VfB Stuttgart zu Rasenballsport gewechselt. In den Nachwuchschefs Frieder Schrof und Thomas Albeck, die bis 2013 in Stuttgart tätig waren, trifft Werner einstige Vertrauenspersonen wieder.

Beleidigungen bei Facebook

Bei den Fans des VfB Stuttgart wirbt der gebürtige Stuttgarter um Akzeptanz für seinen Wechsel. „Ich hoffe die VfB-Fans werden verstehen, dass ich diese Chance wahrnehmen möchte. Ich bin VfB'ler durch und durch, das bleibt auch so. Doch ich muss auch an meine Karriere denken.” Trotz des nachvollziehbaren Schritts finden sich auf seinem Facebook-Profil beleidigende und wütende Posts enttäuschter Fans.

Wie Sport1.de berichtet, war Werner am vergangenen Wochenende bereits in Leipzig, um sich das Trainingszentrum am Cottaweg anzusehen. Dem Start in die Vorbereitung sieht Werner euphorisch entgegen: „Ich kann es kaum erwarten, bis das erste Training ansteht. Ich will weiter nach vorne und bin überzeugt, das in Leipzig zu packen.”

Für die neue Saison stehen bislang diese Spieler unter Vertrag:

*Neuzugang

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